erhard.rechtsanwälte

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für IT-Recht

Sofort-Kontakt

+49 89 215 263 980


kanzlei@rechtsanwalt-erhard.de

Büro

Radlkoferstr. 2
81373 München

Öffentliche Parkplätze vorhanden
Ubahn: U3/U6 Poccistraße

 

Impressum

erhard.rechtsanwälte – Fachanwälte für IT- und Strafrecht

Author: Claus Erhard

Das Vortäuschen einer Straftat ist ein häufig unterschätztes Delikt, das in § 145d StGB geregelt ist. Viele Menschen wissen gar nicht, dass bereits das absichtliche Melden einer erfundenen Straftat oder das gezielte Verleiten der Ermittlungsbehörden zu unnötigen Maßnahmen strafbar sein kann. Unser Beitrag erklärt die Hintergründe des Gesetzes, zeigt, welche Handlung genau unter Strafe gestellt wird, und wieso eine anwaltliche Vertretung hier unerlässlich ist. Gerade wenn gegen Sie ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat läuft, sollten Sie frühzeitig juristische Hilfe in Anspruch nehmen, denn strategische Entscheidungen zu Beginn können das gesamte Verfahren beeinflussen. Was bedeutet Vortäuschen einer Straftat genau? Das Vortäuschen liegt darin, dass

Was bedeutet “Fahren ohne Fahrerlaubnis” genau? Fahren ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 StVG liegt immer dann vor, wenn eine Person ein Kraftfahrzeug führt, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Dabei ist es unerheblich, ob die Fahrerlaubnis nie erworben wurde oder ob die Fahrerlaubnis entzogen wurde und ein Fahrverbot besteht. Der Gesetzgeber sieht dieses Vergehen als schwerwiegend an, weil die Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr unmittelbar gefährdet wird. Viele Betroffene unterschätzen jedoch die Folgen und glauben, sie riskieren lediglich ein Bußgeld. Tatsächlich aber handelt es sich bei dieser Tat um ein Vergehen, das mit Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen sanktioniert werden kann.

Einleitung Wer einen Kredit aufnimmt, verpflichtet sich in der Regel, wahre Angaben über seine finanzielle Situation zu machen. Doch was passiert, wenn Kreditgeber mittels falscher oder unvollständiger Informationen getäuscht werden? An dieser Stelle kommt der Tatbestand des Kreditbetrugs ins Spiel. Kreditbetrug ist in § 265b des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt und kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. Aufgrund der Komplexität der Materie und der oftmals langen Laufzeit von Kreditverträgen sind umfassende rechtliche Kenntnisse sowie eine fundierte Verteidigungsstrategie entscheidend. Im Zweifelsfall sollten Betroffene möglichst frühzeitig einen erfahrenen Strafverteidiger hinzuziehen, um unüberlegte Handlungen zu vermeiden und den eigenen Rechtsstandpunkt zu wahren. Definition: Was ist Kreditbetrug? Der

Was ist Geldwäsche gemäß § 261 StGB? Geldwäsche bezeichnet das Verschleiern der illegalen Herkunft von Vermögenswerten, die aus bestimmten Straftaten stammen. Gemäß § 261 des Strafgesetzbuches (StGB) macht sich strafbar, wer solche Vermögenswerte verbirgt, deren Herkunft verschleiert oder an Aktivitäten teilnimmt, die dazu dienen, die kriminelle Herkunft zu vertuschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person die Vortat selbst begangen hat oder nicht. Der rechtliche Hintergrund von § 261 StGB Der § 261 StGB wurde eingeführt, um die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des illegalen Finanzflusses zu stärken. Die Norm soll verhindern, dass Gewinne aus Straftaten in den legalen Wirtschaftskreislauf gelangen. Das

Der Raub gemäß § 249 des Strafgesetzbuches (StGB) ist eine der schwerwiegendsten Eigentumsdelikte im deutschen Strafrecht und zählt zu den Verbrechenstatbeständen. Diese Straftat kombiniert die Elemente des Diebstahls mit der Anwendung von Gewalt oder der Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben gegen eine Person, um eine fremde Sache zu erlangen. Aufgrund der erheblichen Strafandrohung und der komplexen Tatbestandsmerkmale ist eine frühzeitige rechtliche Beratung unerlässlich. Was versteht man unter Raub? Unter Raub wird die Wegnahme einer fremden beweglichen Sache unter Anwendung von Gewalt gegen eine Person oder unter Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben verstanden. Dies bedeutet, dass der

Der Besitz von Drogen ist in Deutschland streng verboten und kann erhebliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In diesem Artikel beleuchten wir die rechtlichen Hintergründe des Drogenbesitzes gemäß dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und erklären, welche Rechte Betroffene haben. Dabei zeigen wir auf, warum es wichtig ist, frühzeitig einen erfahrenen Rechtsanwalt einzuschalten, um strategische Entscheidungen zu treffen. Was versteht man unter Drogenbesitz? Der Drogenbesitz bezeichnet das vorsätzliche Innehaben von Betäubungsmitteln ohne entsprechende Erlaubnis. Dabei ist es irrelevant, ob die Drogen für den Eigenbedarf oder zur Weitergabe bestimmt sind. Das BtMG unterscheidet nicht zwischen harten und weichen Drogen; sowohl der Besitz von Cannabis ab einer

Einführung in die gefährliche Körperverletzung Die gefährliche Körperverletzung ist in § 224 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt und stellt eine Qualifikation der einfachen Körperverletzung dar. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie unter bestimmten erschwerenden Umständen begangen wird, die das Unrecht der Tat erhöhen. Betroffene sollten sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst sein und frühzeitig rechtlichen Beistand suchen. Rechtliche Definition nach §224 StGB Gemäß §224 StGB macht sich strafbar, wer die Körperverletzung durch bestimmte Mittel oder auf bestimmte Weise begeht, wie zum Beispiel durch Gift, eine Waffe oder gemeinschaftlich mit anderen. Die einzelnen Tatvarianten sind: 1. Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen 2. Verwendung einer Waffe

Der Handel mit Betäubungsmitteln ist in Deutschland streng verboten und wird nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hart bestraft. Die Konsequenzen eines solchen Vergehens können gravierend sein und weitreichende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen haben. Was versteht man unter Drogenhandel gemäß BtMG? Drogenhandel umfasst alle Handlungen, die darauf abzielen, Betäubungsmittel unerlaubt in den Verkehr zu bringen. Dazu zählen das Anbauen, Herstellen, Handeln, Veräußern, Abgeben oder sonstiges Inverkehrbringen von illegalen Substanzen. Bereits der Versuch ist gemäß § 29 BtMG strafbar. Rechtliche Grundlagen und Strafmaß Das Betäubungsmittelgesetz bildet die rechtliche Basis für die Verfolgung von Drogendelikten. Die Strafen variieren je nach Art und Menge der Betäubungsmittel sowie

Der Straftatbestand des Computerbetrugs gemäß § 263a StGB gewinnt in Zeiten der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Immer häufiger werden Computer und Netzwerke genutzt, um unbefugt Vermögensvorteile zu erlangen. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Tatbestand des Computerbetrugs und welche rechtlichen Konsequenzen drohen? In diesem Artikel erklären wir die rechtlichen Hintergründe und zeigen auf, welche Rechte Betroffene haben. Was ist Computerbetrug? Computerbetrug ist eine spezielle Form des Betrugs, bei dem statt einer Täuschung eines Menschen eine Beeinflussung eines Computersystems im Vordergrund steht. Gemäß § 263a StGB macht sich strafbar, wer durch unbefugte Verwendung von Daten, Programmierfehlern oder sonstigen unbefugten Einwirkungen auf den

Was bedeutet Beihilfe zur Straftat? Die Beihilfe zur Straftat ist im deutschen Strafgesetzbuch unter § 27 StGB geregelt. Sie bezeichnet das Verhalten einer Person, die einem anderen vorsätzlich Hilfe zu einer von diesem begangenen rechtswidrigen Tat leistet. Dabei kann es sich um physische Unterstützung oder um psychische Beihilfe handeln. Wichtig ist, dass der Gehilfe nicht selbst die Haupttat begeht, sondern den Haupttäter bei der Vorbereitung oder Durchführung der Straftat unterstützt. Rechtliche Grundlagen gemäß § 27 StGB Nach § 27 Abs. 1 StGB wird ein Gehilfe bestraft, der absichtlich einem anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat Hilfe leistet. Die Strafe für den Gehilfen