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Allgemeines Strafrecht

Der unbefugte Gebrauch eines Fahrzeugs nach § 248b StGB ist ein Straftatbestand, der in der Praxis häufig unterschätzt wird – gerade weil Betroffene oft sagen: „Ich wollte es doch nur kurz nutzen“ oder „Ich bringe es ja zurück“. Genau dieser „kurze Gebrauch“ ist jedoch der Kern des Tatbestands. Wer ohne Erlaubnis ein Kraftfahrzeug oder Fahrrad in Gebrauch nimmt, kann sich strafbar machen – auch ohne Diebstahlsabsicht. Für die Strafverteidigung ist § 248b StGB besonders spannend, weil die Abgrenzung zu Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Sachbeschädigung (§ 303 StGB) oder auch Hausfriedensbruch (§ 123 StGB) in der Praxis

Einführung: Warum der Vorwurf „Handeltreiben in nicht geringer Menge“ so gravierend ist Der Vorwurf des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (§ 29a BtMG) zählt zu den schwersten Vorwürfen im Drogenstrafrecht. Bereits die Schwelle „nicht geringe Menge“ macht aus einer sonst häufig mit Bewährungsstrafe geahndeten Betäubungsmitteldeliktslage ein Verbrechen mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe. Je nach konkreter Ausgestaltung – etwa bewaffnetes Handeltreiben (§ 30a BtMG) oder bandenmäßiges Vorgehen (§ 30 BtMG) – steigen die Strafrahmen erheblich, teilweise auf Mindeststrafen von zwei oder sogar fünf Jahren. In München werden derartige Verfahren häufig durch Staatsanwaltschaft München I/II, das Bayerische Landeskriminalamt, die

Was bedeutet Hehlerei nach § 259 StGB? Hehlerei ist die strafbare Verwertung von Gegenständen, die aus einer vorangegangenen Vermögensstraftat (z. B. Diebstahl, Betrug, Raub, Unterschlagung) stammen. Der Gesetzgeber will damit den Absatzmarkt für „Hehlerware“ austrocknen. Nach § 259 StGB macht sich strafbar, wer eine Sache, die ein anderer durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft, sich oder einem Dritten verschafft, absetzt oder beim Absetzen hilft – in der Absicht, sich oder einen Dritten zu bereichern. Schon der bedingte Vorsatz hinsichtlich der kriminellen Herkunft kann genügen. Die Konsequenzen sind erheblich: Es drohen Geldstrafe bis zu Freiheitsstrafe. Bei gewerbsmäßiger oder

Einleitung Bewaffneter Diebstahl stellt eine besonders schwere Form des Diebstahls dar und ist in § 244 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Sobald bei einer tatbereiten Person eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand mitgeführt wird, zieht dies deutlich höhere Strafandrohungen nach sich. In diesem Artikel gehen wir umfassend auf die rechtlichen Hintergründe, die Voraussetzungen sowie mögliche Verteidigungsstrategien ein. Gerade bei solchen komplexen Verfahren ist es entscheidend, frühzeitig einen erfahrenen Rechtsanwalt einzuschalten, um die richtigen strategischen Weichen zu stellen. Was ist Bewaffneter Diebstahl? • Bewaffneter Diebstahl ist eine qualifizierte Form des einfachen Diebstahls (§ 242 StGB). • Ein Diebstahl wird dann zum “bewaffneten Diebstahl”, wenn der Täter

Einleitung Abgeordnetenbestechung, geregelt in § 108e StGB, betrifft ein besonders sensibles Thema innerhalb politischer Prozesse in Deutschland. Dabei steht die Integrität von Volksvertretern im Mittelpunkt, die nicht durch finanzielle oder sonstige Vorteile beeinträchtigt werden soll. Wer politische Mandatsträger und ihre Entscheidungen kauft oder sich einkaufen lässt, gefährdet das Vertrauen in die Demokratie und macht sich strafbar. In diesem Artikel geben wir als erfahrene Strafverteidiger in München einen Überblick über die wichtigsten Aspekte dieses Straftatbestands, mögliche Strafen und relevante Verteidigungsansätze. Auf diese Weise möchten wir Ihnen eine erste Hilfestellung geben, sich in diesem komplexen Rechtsgebiet zurechtzufinden. Aufgrund der weitreichenden Folgen und der

Was versteht man unter Mord nach deutschem Strafrecht? Mord ist in Deutschland in § 211 StGB geregelt und stellt den schwerwiegendsten Tötungsdelikt-Tatbestand dar. Während Totschlag (§ 212 StGB) bereits eine rechtswidrige Tötung eines anderen Menschen bedeutet, setzt Mord zusätzlich bestimmte besondere Umstände (die sogenannten Mordmerkmale) voraus, etwa niedrige Beweggründe oder Heimtücke. Diese Merkmale heben den Mord vom „einfachen“ Totschlag ab und führen zu einer in der Regel lebenslangen Freiheitsstrafe. Die Unterscheidung ist für die Strafzumessung essenziell, denn die rechtliche Konsequenz für Mord ist meist unumgänglich lebenslange Haft. In der Praxis ist jedoch oft umstritten, ob tatsächlich ein Mordmerkmal vorliegt, sodass eine

Was bedeutet Sachbeschädigung nach §303 StGB? Sachbeschädigung ist eine der häufigsten und zugleich oft unterschätzten Straftaten im deutschen Strafrecht. Laut §303 StGB macht sich strafbar, wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört. Dies kann beispielsweise greifen, wenn jemand mutwillig ein Auto zerkratzt, ein Fenster einschlägt oder ein Wertgegenstand mutwillig zerbricht. Entscheidend ist hier immer das Merkmal “fremd”, also dass der Täter nicht der Eigentümer der Sache ist. Interessant ist, dass bereits eine nicht nur unerhebliche Substanzverletzung oder Formveränderung als Sachbeschädigung bewertet werden kann. Auch wenn der Schaden auf den ersten Blick gering erscheint, kann die Strafbarkeit sehr schnell gegeben sein. Rechtliche

Einführung in die falsche Verdächtigung Die falsche Verdächtigung stellt nach § 164 des Strafgesetzbuches (StGB) eine strafbare Handlung dar, die oft gravierende Konsequenzen für die hiervon Betroffenen haben kann. Dabei geht es um den Vorwurf, dass jemand eine andere Person einer rechtswidrigen Tat beschuldigt, obwohl dies frei erfunden oder bewusst falsch dargestellt wurde. Als Strafverteidiger in München erleben wir immer wieder, wie schnell ein derartiger Vorwurf erhoben werden kann und welche weitreichenden Folgen eine solche Verdächtigung nach sich zieht. Betroffene sollten möglichst früh eine anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen, um Fehler zu vermeiden und die richtigen Weichen für die Verteidigung zu

Einleitung Die Sachbeschädigung ist ein klassischer Straftatbestand des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) und findet sich konkret in § 303 StGB. Wer absichtlich oder wissentlich fremdes Eigentum beschädigt, zerstört oder unbrauchbar macht, setzt sich dem Vorwurf der Sachbeschädigung aus. In unserer Kanzlei in München behandeln wir häufig Fälle rund um Sachbeschädigung, sei es aufgrund von Unstimmigkeiten in der Nachbarschaft, im Straßenverkehr oder bei wirtschaftsbezogenen Konflikten. Dabei zeigt sich immer wieder, wie komplex dieser vermeintlich einfache Tatvorwurf sein kann. Bereits kleine Details zu Beginn des Verfahrens können den späteren Ausgang erheblich beeinflussen. Zwischenfazit: • § 303 StGB regelt die vorsätzliche Sachbeschädigung. • Auch Teilschäden oder vorübergehende Beeinträchtigungen

Was ist Hehlerei gemäß § 259 StGB? Hehlerei liegt nach deutschem Strafrecht vor, wenn jemand eine Sache, die ein anderer gestohlen hat oder die durch ein Vermögensdelikt erlangt wurde, ankauft, sich oder einem Dritten verschafft oder in Verkehr bringt, um sich oder einen Dritten zu bereichern. Gesetzlich ist die Hehlerei in § 259 Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Hier wird deutlich, dass nicht nur der Dieb oder Einbrecher selbst strafbar sein kann, sondern auch Personen, die gestohlene Gegenstände weiterverarbeiten oder veräußern. Im Zentrum steht also das unrechtmäßige Nutzen fremden Eigentums, was auch für diejenigen gilt, die nur indirekt am Diebstahl beteiligt sind. Schon