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Betäubungsmittelrecht

Der Besitz von Drogen ist in Deutschland streng verboten und kann erhebliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In diesem Artikel beleuchten wir die rechtlichen Hintergründe des Drogenbesitzes gemäß dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und erklären, welche Rechte Betroffene haben. Dabei zeigen wir auf, warum es wichtig ist, frühzeitig einen erfahrenen Rechtsanwalt einzuschalten, um strategische Entscheidungen zu treffen. Was versteht man unter Drogenbesitz? Der Drogenbesitz bezeichnet das vorsätzliche Innehaben von Betäubungsmitteln ohne entsprechende Erlaubnis. Dabei ist es irrelevant, ob die Drogen für den Eigenbedarf oder zur Weitergabe bestimmt sind. Das BtMG unterscheidet nicht zwischen harten und weichen Drogen; sowohl der Besitz von Cannabis ab einer

Der Handel mit Betäubungsmitteln ist in Deutschland streng verboten und wird nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hart bestraft. Die Konsequenzen eines solchen Vergehens können gravierend sein und weitreichende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen haben. Was versteht man unter Drogenhandel gemäß BtMG? Drogenhandel umfasst alle Handlungen, die darauf abzielen, Betäubungsmittel unerlaubt in den Verkehr zu bringen. Dazu zählen das Anbauen, Herstellen, Handeln, Veräußern, Abgeben oder sonstiges Inverkehrbringen von illegalen Substanzen. Bereits der Versuch ist gemäß § 29 BtMG strafbar. Rechtliche Grundlagen und Strafmaß Das Betäubungsmittelgesetz bildet die rechtliche Basis für die Verfolgung von Drogendelikten. Die Strafen variieren je nach Art und Menge der Betäubungsmittel sowie

Der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist in Deutschland kein Kavaliersdelikt. Sowohl der Besitz als auch der Handel mit Drogen können erhebliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In diesem Artikel erläutern wir die rechtlichen Hintergründe, mögliche Strafen und warum es wichtig ist, frühzeitig einen erfahrenen Strafverteidiger zu konsultieren. Was ist das Betäubungsmittelgesetz (BtMG)? Das Betäubungsmittelgesetz regelt in Deutschland den Umgang mit Betäubungsmitteln. Es definiert, welche Substanzen als Betäubungsmittel gelten und legt fest, unter welchen Bedingungen der Besitz, Erwerb, Handel und die Herstellung erlaubt oder verboten sind. Verstöße gegen das BtMG können von Geldstrafen bis zu langen Freiheitsstrafen reichen, je nach Schwere der

Die Kronzeugenregelung gemäß § 31 BtMG bzw. nun auch § 35 KCanG bietet Beschuldigten im Bereich des Betäubungsmittelstrafrechts die Möglichkeit, sich durch Kooperation mit den Ermittlungsbehörden Vorteile im Strafverfahren zu verschaffen. Insbesondere kann eine Mitwirkung zur Aufklärung von Straftaten zu einer erheblichen Strafmilderung oder sogar zu einem Absehen von Strafe führen. Dies kann für viele Beschuldigte eine entscheidende Wende im Strafverfahren darstellen. I. Voraussetzungen für die Anwendung der Kronzeugenregelung Um die Kronzeugenregelung nach § 31 BtMG bzw. § 35 KCanG in Anspruch nehmen zu können, müssen bestimmte rechtliche Voraussetzungen erfüllt sein: 1. Freiwilligkeit der Angaben: Der Beschuldigte muss freiwillig und ohne Zwang umfassende

Die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt gemäß § 64 StGB ist eine besondere strafrechtliche Maßnahme, die sowohl dem Schutz der Allgemeinheit als auch der Rehabilitation des Täters dient. I. Was bedeutet „Hang zum Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln“? Der Begriff „Hang“ im Sinne des § 64 StGB bezeichnet eine tief verwurzelte Neigung des Täters, immer wieder Alkohol oder andere berauschende Mittel im Übermaß zu konsumieren. Diese Neigung ist nicht bloß gelegentlich, sondern geprägt von einem wiederkehrenden Muster, das auf eine psychische oder physische Abhängigkeit hindeutet. Wichtig ist, dass es sich dabei um ein Verhalten handelt, das so stark ausgeprägt ist, dass es zu