Neueste Artikel zum Strafrecht
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Unerlaubtes Betreiben von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen (§ 54 KWG): Strafbarkeit, BaFin-Ermittlungen und Verteidigungsstrategien
Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen anbietet, braucht in vielen Fällen eine Erlaubnis der BaFin. Was in der Praxis oft wie „nur ein Startup“, „nur ein Treuhandmodell“ oder „nur Krypto/Payments“ aussieht, kann strafrechtlich schnell als unerlaubtes Betreiben von Bankgeschäften eingeordnet
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Sportwettenbetrug (§ 265c StGB): Strafe, Tatbestand und Verteidigung im Ermittlungsverfahren
Sportwettenbetrug nach § 265c StGB – worum geht es? Der Straftatbestand Sportwettenbetrug (§ 265c StGB) ist vergleichsweise neu und wird in der Praxis oft erst verstanden, wenn bereits eine Vorladung, eine Durchsuchung oder eine Kontosperrung vorliegt. Der Gesetzgeber reagiert damit auf
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Unerlaubtes Betreiben von Bankgeschäften (§ 54 KWG): Strafbarkeit ohne BaFin-Erlaubnis – typische Fallen bei Darlehen, Crowdfunding & Krypto
Wer „nur kurz“ Geld von Dritten einsammelt, Zinsen verspricht oder Rückzahlungen organisiert, landet im Wirtschaftsstrafrecht oft schneller als gedacht. Ein zentraler, in Kanzlei-Blogs dennoch vergleichsweise selten ausführlich behandelter Straftatbestand ist § 54 Kreditwesengesetz (KWG): die Strafbarkeit wegen unerlaubten Betreibens von
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Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB): Strafbarkeit von „Bid Rigging“ im Vergabeverfahren
Worum geht es bei § 298 StGB (Absprachen bei Ausschreibungen)? § 298 StGB stellt wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen unter Strafe – umgangssprachlich oft als „Bid Rigging“ oder „Submissionsabsprachen“ bezeichnet. Gemeint sind Absprachen zwischen Bewerbern/Bietern, die das Ergebnis einer Ausschreibung manipulieren sollen,
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§ 108e StGB Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern: Ablauf, Strafbarkeit, Verteidigung – Strafverteidiger München
§ 108e StGB kurz erklärt: Worum geht es bei „Mandatsträger-Bestechung“? Wer nach „Bestechung Abgeordneter strafbar“, „§ 108e StGB“ oder „Mandatsträger Vorteilsannahme“ sucht, hat meist einen konkreten Verdacht: Es soll ein Vorteil geflossen sein, damit ein Politiker oder Mandatsträger in einer bestimmten Weise
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§ 271 StGB – Mittelbare Falschbeurkundung: Wenn falsche Angaben „amtlich“ werden
Die mittelbare Falschbeurkundung (§ 271 StGB) ist ein eher „exotischer“ Straftatbestand – in der Praxis aber hochrelevant, weil es häufig um Notare, Zulassungsstellen, Register, Urkunden und amtliche Erklärungen geht. Wer etwa einem Amtsträger oder Notar bewusst falsche Tatsachen liefert, damit
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Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB): Strafbarkeit von Submissionsabsprachen, Bieterkartellen und Scheinangeboten
Wer als Unternehmer, Bauunternehmer, Handwerker, Geschäftsführer oder Vertriebsleiter an Ausschreibungen teilnimmt, stößt schnell auf den Begriff „Submissionsabsprachen“. Gemeint sind unzulässige Abreden zwischen Bietern – etwa, wer „dran ist“, wer nur „Alibi-Angebote“ abgibt oder wie Preise koordiniert werden. Genau hierfür enthält
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Marktmanipulation (§ 119 WpHG) – Strafbarkeit bei Aktien, Krypto & Trading-Strategien
Worum geht es bei Marktmanipulation nach deutschem Strafrecht? Der Straftatbestand der Marktmanipulation ist in Deutschland vor allem in § 119 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) geregelt und baut inhaltlich auf der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR), insbesondere Art. 12 und Art. 15 MAR, auf. Vereinfacht geht es
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§ 145d StGB: Vortäuschen einer Straftat – Strafbarkeit, Risiken und Verteidigung in München
Wer bei der Polizei eine erfundene Straftat meldet oder Beweise „produziert“, um einen Verdacht zu lenken, kann sich selbst strafbar machen – auch dann, wenn eigentlich „nur“ eine Versicherung zahlen soll oder man in einer Stresssituation die Kontrolle verliert. Der
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§ 261 StGB Geldwäsche: Wann Banküberweisungen, Krypto & „Strohmann“-Konten strafbar sind – Strafverteidigung in München
Geldwäsche ist längst nicht mehr nur „Koffer voller Bargeld“. In der Praxis geraten auch seriöse Privatpersonen, Unternehmer, Selbständige und Angestellte in Ermittlungsverfahren, weil Überweisungen „komisch aussehen“, Krypto-Transaktionen nicht erklärt werden können oder ein Konto „nur mal kurz“ für Dritte benutzt